Rechercheseiten für den Tourismus in Zeiten von Corona

Ich liste hier Seiten auf, die meiner Meinung nach seriöse und fundierte Informationen liefern. Wird laufend aktualisiert.

Tourismus allgemein: https://corona-navigator.de/nachrichten/?fbclid=IwAR3aYsAm-sASJzfB1gZlOEYywyhEStOSs8NR7CKnU5603GKl7jV1GQIDYyo

Camping: https://www.pincamp.de/magazin/ratgeber/reisehinweise-faehren/corona-faq#Camping%20und%20Corona%20in%20Deutschland%20(inkl.%20einzelne%20Bundesländer)

Flüge: https://www.iatatravelcentre.com/international-travel-document-news/1580226297.htm

Botanikbuch oder Bestimmungsapp?

Macht ein Blumenbuch über eine bestimmte Region noch Sinn? Bekomme ich nicht alle Informationen, die ich über eine Pflanze haben möchte über eine App? Name? Herkunft? Wissenschaftliche Abhandlungen? Standort?

Als Verleger von Blumenbüchern kann die Antwort nur lauten: ja, ein Buch macht Sinn. Das Buch ist persönlicher, der Autor hat sich Gedanken gemacht, was beschrieben werden soll. Er versetzt sich in die Lage seiner Leser, versucht mit deren Augen die Landschaft zu sehen, weist ihren Blick sanft in eine Richtung, die sonst im Schatten verkümmern würde.

Das können die Apps noch nicht.

Das Goethe-Zitat „Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht“, gilt ganz speziell für Botanikbücher.

Mit dem Smartphone in der Tasche, die App mit den besten Bewertungen geladen, geht es los in die Landschaft, mit großer Hoffnung Pflanzen zu sehen, die Natur aufzunehmen. Nur, das haut nicht hin.

Wenn ich als Laie in Bergen, Wäldern und Wiesen unterwegs bin, sehe ich wahrscheinlich eine Tanne, oder ist es eine Fichte? Ein Gänseblümchen, oder ist es ein Berufkraut? Eine Orchidee, oder ist es eine schnöde Sommerwurz, ein Vollschmarotzer?

Die beste App nützt nichts, wenn ich nicht weiß, für was ich sie benutzen soll. Das Buch zeigt mir die Natur, zeigt mir, wohin ich schauen kann, um was Neues zu sehen, zeigt mir Dinge, von denen ich nicht mal wusste, dass es sie gibt. Das Buch mit mir agiert. Die App reagiert nur.

Ein botanischer Reiseführer über kleinräumige Regionen verrät mir, wo ich interessante Pflanzen finde. Mit der App muss ich sie schon selber finden und erfahre über den Standort: Mitteleuropa?!

Im Buch steht Wissenswertes über eine Pflanze, das sich die Autoren überlegt und erarbeitet haben. Das Wissenswerte in der App liefert ein Algorithmus.

Ein Buch ist menschlich, die App eine Maschine.

In diesem Sinne: Kauft Bücher. http://www.bredaverlag.de

Was blüht im März auf Madeira

Im März erwacht die Pflanzenwelt. Sie lässt sich aber Zeit. Es gibt keine Blütenexplosion wie in nördlicheren Breiten, dazu ist das Klima auf der Insel zu ausgeglichen. In den Parks öffnet der Hahnenkamm-Korallenbaum seine ersten Blüten. In mittleren Höhenlagen zeigt sich der Judasbaum in Rosa. Die Fackellilie leuchtet von gelb bis orange-rot entlang der Levadas, sie verträgt Höhenlagen bis 700 m. Je nachdem wie der Winter war, kalt oder feucht, lohnt schon ein Besuch der Ponta de São Lourenço. Sie wirkt mit ihrem Blütenmeer wie ein angelegter Steingarten. Entlang der Bewässerungslevadas in Höhenlagen zwischen 300 und 600 m duftet es auffallend: Es sind die blass-gelben Blüten der Mimosenblättrigen Akazie. Im Bereich des Lorbeerwaldes beginnt das Märzveilchen sein Violett zu zeigen. Die Schwarzaugenstrohblume öffnet im Gebirge ihre weißen Blüten mit dem schwarzen „Auge“ in der Mitte. Und um den Ort Camacha kann im März die Ernte der Korbflechterweide beobachtet werden.

Wer mehr wissen möchte, schaut in das Buch „Madeira – Was hier alles wächst!“ ISBN: 978-3-938282-05-2 (gedrucktes Buch), 978-3-938282-06-9 (E-Book). http://www.bredaverlag.de

Was blüht im Februar auf Madeira

Der Februar ist der kälteste Monat der Insel, dennoch starten einige Pflanzen damit, ihre Pracht zu zeigen. Entlang der Levadas öffnet die Kapuzinerkresse ihre orangen Blüten. Im Lorbeerwald beginnen Kanarischer Lorbeer und Honig-Wolfmilch zu blühen. Weiter unten, bis ca. 300 Höhenmeter reifen die ersten Japanischen Mispeln und wer noch keine Baumtomate gegessen hat, kann das noch bis Ende Februar tun. Heimische Früchte gibt es bis Ende Februar.

Wer mehr wissen möchte, schaut in das Buch „Madeira – Was hier alles wächst!“ ISBN: 978-3-938282-05-2 (gedrucktes Buch), 978-3-938282-06-9 (E-Book). http://www.bredaverlag.de

Was blüht im Januar auf Madeira?

Die Bauhinie beginnt im Januar zu blühen, ebenso Prächtiger Korallenbaum, Kamelie, Cimbidium. Eher unscheinbar aber nicht weniger schön: die Gallische Tamariske. Und wer noch nie einen Avocado-Baum hat blühen sehen, kann das bis April nachholen. Wer mehr wissen möchte: Madeira – Was hier alles wächst! (gedrucktes Buch ISBN: 978-3-938282-05-2, Ebook ISBN: 978-3-938282-06-9). www.bredaverlag.de

Welche Wanderschuhe sind für Madeira sinnvoll?(*)

Rutschfest sollen sie sein, wasserdicht ist wichtig, bequem wäre nicht schlecht.

Die Marke, die Ihr wählt ist egal. Die großen Hersteller produzieren alle gute Qualität und wenn Ihr irgendwelche Billigtreter bequem findet, ist das auch ok.

Die Rutschfestigkeit ist so eine Sache. Die Sohlen sollten dafür nicht zu hart sein, was sie bei schweren Bergschuhen allerdings sind. Steigeisenfeste Stiefel sind meiner Meinung nach für Madeira nicht geeignet, da Ihr keine Steigeisen braucht. Im Gebirge sind die Wege steinig, viel Felsen, noch mehr Stufen und es ist feucht. Das Gestein auf Madeira ist vorwiegend Basalt, Trachyt und Tuff. Die ersten beiden Gesteine sind extrem rutschig bei Nässe, beim Tuff kommt es darauf an, wie stark er verwittert ist. Wenn Ihr entlang der Levadas auf stark verwitterten Tuff trefft und es vorher geregnet hat, gestaltet sich der Untergrund wie Glatteis.

Fazit: Schuhe mit einer relativ weichen Sohle und gutem Profil sollten Euch sicher über Madeira bringen. Auf der Internetseite von Meindl (**) sind die Kategorien von Wanderschuhen gut zusammengefasst. Meiner Meinung nach sollte eine A/B oder eine B ausreichen. Sportlern reicht evtl. sogar eine A.

Beim Thema wasserdicht scheiden sich die Geister: Die einen schwören auf Membrane wie Gore-Tex, andere, dazu gehöre ich, wandern lieber mit reinem Lederschuh. Beim Schuh mit Membran braucht Ihr nichts zu machen, der sollte dicht sein. Allerdings bekommt ihr das Wasser nicht so schnell raus, wenn es oben rein läuft. Und wenn es warm wird, fühlt sich ein Schuh mit Gore Tex wie ein Gummistiefel an. Wanderschuhe aus reinem Leder müsst ihr wachsen und zwar dick, bis sich der Schuh vollgesaugt hat, dann hält er zwei Regenwochen dicht. Regnet es so stark, dass das Wasser oben reinläuft, macht nichts: weiter wandern, Ihr drückt das Wasser beim Gehen aus den Schuhen. Turnschuhgeher (es gibt auch rutschfeste mit guter Sohle, so genannt Trailschuhe) müssen mit nassen Füßen klarkommen können.

Fazit: Wachsen oder Membran? Ich wachse lieber. Macht, Ihr was Ihr wollt.

Kommen wir zum Bequemen. Da kaum ein Füßepaar dem anderen gleicht, gibt es auch keine allgemein gültige Aussage. Wer gut trainiert ist, braucht sicher keine knöchelhohen Schuhe für eine Vier-Stunden-Tour. Für Gelegenheitswanderer sollte der Knöchel geschützt sein, denn wenn die Konzentration nachlässt, knickt man leichter um und da bieten hohe Wanderschuhe einen gewissen Schutz. Geht auch davon aus, dass im Laufe einer mehrstündigen Wanderung Eurer Füße anschwellen: Der Schuh sollte groß genug sein. Wenn Ihr Euch zum ersten mal Trekking-, Wander- oder Bergschuhe kauft, geht in ein Fachgeschäft und lasst Euch beraten. Alle anderen wissen hoffentlich, was sie tun, wenn sie im Internet bestellen.

Fazit: Den bequemen und perfekten Schuh mag es sicher geben, ihn zu finden, kann lange dauern. Egal, ob Ihr schwere Bergschuhe, Trekkingschuhe oder leichte Halbschuhe kauft, wichtig ist eine gute Passform an der Ferse und Platz bei den Zehen.

(*) Haftungsausschluss: Alle Angaben sind sorgfältig erkundet und nach bestem Wissen und Gewissen überprüft worden. Für Schäden und Beeinträchtigungen, die durch das Lesen des Textes und das Handeln danach entstehen, kann der Autor keine Haftung übernehmen.

(**) Ich habe mit der Firma Meindl nichts zu tun und bekomme für den Link auch kein Geld.